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Buchs ZH 2017
Impressum


Sozialhilfe

Wer hat Anspruch auf Sozialhilfe?
Was ist persönliche Hilfe?
Was ist wirtschaftliche Hilfe?
Wie werden Fürsorgeleistungen bemessen?
Auskunfts- und Mitwirkungspflicht
Hilfe zur Selbsthilfe
Rückerstattungspflicht
Verwandtenunterstützung



Wer hat Anspruch auf Sozialhilfe?
Das Sozialhilfegesetz des Kantons Zürich sagt, dass alle Personen Anspruch auf Beratung und Unterstützung durch die öffentliche Fürsorge haben, die sich in einer persönlichen Notlage befinden resp. nicht in der Lage sind, für sich oder den Unterhalt der Familie aufzukommen. Sozialhilfe ist ergänzende Hilfe. Sie setzt erst dort ein, wo eigene Mittel und andere finanzielle Hilfen wie Arbeitslosentaggelder, Renten, Stipendien, Unterstützung durch Familienmitglieder fehlen oder nicht genügen.

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Was ist persönliche Hilfe?
Persönliche Hilfe heisst persönliche Beratung und Betreuung durch die Fürsorgebehördenmitglieder und/oder die Fürsorgesekretärin. Die persönliche Hilfe ist freiwillig und unentgeltlich.

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Was ist wirtschaftliche Hilfe?
Wer in eine finanzielle Notlage geraten ist, erhält von der Fürsorge wirtschaftliche Hilfe. Durch die Sozialhilfeleistungen wird das soziale Existenzminimum sichergestellt. Schulden werden nicht beglichen durch die Fürsorgebehörde.

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Wie werden Fürsorgeleistungen bemessen?
Das soziale Existenzminimum wird im Einzelfall anhand der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) festgelegt. Ein persönliches Monatsbudget wird erstellt. Daraus ergibt sich der monatliche Lebensbedarf einer Person oder Familie. In Abzug gebracht werden alle Einkünfte (z.B. Lohn, Alimente, Versicherungsleistungen Renten etc.).

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Auskunfts- und Mitwirkungspflicht
Wer Sozialhilfe beantragt, ist verpflichtet, wahrheitsgetreu über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse Auskunft zu geben. Insbesondere muss Einsicht in Unterlagen wie Mietverträge, Krankenkassenausweise, Lohnabrechnungen, Gerichtsentscheide etc. gewährt werden. Solche Unterlagen sind wichtig, um den Anspruch auf Sozialhilfe abklären zu können. Treffen Leistungen von Versicherungskassen nicht rechtzeitig ein, können diese gegen eine Abtretungserklärung bevorschusst werden. Die hilfesuchenden Personen sind verpflichtet, bei der Abklärung des Sachverhaltes mitzuwirken und alle Veränderungen in ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen zu melden, soweit sie für die Sozialhilfe relevant sind.

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Hilfe zur Selbsthilfe
Wer Sozialhilfe erhält, muss seinerseits alles in seiner Kraft Stehende tun, um die Notlage zu lindern oder zu beheben, insbesondere durch Einsatz eigener Arbeitskraft. Leistungen der Fürsorge dürfen nicht zweckentfremdet werden. Die Ausrichtung von Fürsorgeleistungen kann mit Weisungen und Auflagen verbunden werden.

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Rückerstattungspflicht
Fürsorgeleistungen sind zurückzuerstatten, wenn jemand später dank einer Erbschaft, einer Schenkung, eines Lotteriegewinnes oder anderweitig in günstige finanzielle Verhältnisse gelangt. Zudem sind Leistungen in jedem Fall zurückzuzahlen, welche mit falschen oder unvollständigen Angaben erwirkt wurden.

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Verwandtenunterstützung
Sofern eine unterstützte Person Eltern oder Kinder hat, die in guten finanziellen Verhältnissen leben, können diese zur Leistung von Verwandtenbeiträgen verpflichtet werden.

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