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Feuer- und Feuerwerksverbot im Furttal

27. Juli 2022

Feuer- und Feuerwerksverbot im Furttal

Die derzeit herrschende Trockenheit hat im Furttal zu einer hohen Brandgefahr geführt. Deshalb gilt ab sofort: Das Entfachen von offenen Feuern und das Abbrennen von Feuerwerk ist im ganzen Furttal verboten.

Seit einiger Zeit hat es nicht mehr ausreichend geregnet. Dies hat zu sehr trockenen Wiesen, Feldern, Böschungen und Waldgebieten geführt. Die Gefahr eines grösseren Flächenbrandes ist bereits jetzt erheblich. In den kommenden Tagen ist weiterhin nicht mit Niederschlag zu rechnen. Die Brandgefahr wird sich deshalb weiter verschärfen.

Die Gemeinden haben die Gefahrensituation auch im Hinblick auf den 1. August überprüft und entschieden, gestützt auf § 18 der kantonalen Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz ein allgemeines Feuerverbot auszusprechen.

Das allgemeine Feuerverbot bedeutet:

  • Keine offenen Feuer im Freien
  • Kein Abbrennen von Feuerwerk
  • Keine Höhenfeuer

Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren in privaten Gärten oder auf Balkonen mit Holz oder Holzkohle in möglichst geschlossenen Feuerbehältern und mit Elektro- oder Gasgrills. Beim Grillieren mit Holz oder Holzkohle ist besondere Vorsicht walten zu lassen und Funkenflug zu vermeiden.

Das allgemeine Feuerverbot gilt bis auf Widerruf durch die einzelnen Gemeinden. Die Aufhebung wird auf den Homepages der Gemeinden publiziert.

Voraussetzung für eine Aufhebung des Verbots bilden ausgiebige und flächen-deckende Niederschläge, verbunden mit einem Rückgang der Temperaturen. Durch verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern.

Gegen die Beschlüsse der Furttaler-Gemeinden kann innert 30 Tagen, beim Statthalteramt Dielsdorf, 8157 Dielsdorf, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekurs-schrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und beizulegen. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Wetterlage und die kurzfristig bevorstehenden Bundesfeierlichkeiten wird dem Lauf der Rekursfrist und der allfälligen Einreichung eines Rekurses die aufschiebende Wirkung entzogen.

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